ENGAGIERTE STADT 300 Haushalte im Quartier zwischen Bahnhofsstraße und Pfortenring befragt

WORMS - (red).300 Haushalte habe man im Quartier erfolgreich befragt, freut sich Christina Heimlich, Leiterin des Projektes „Engagierte Stadt“. „Unser Ziel war und ist es, herauszufinden, was die Menschen in der Wormser Innenstadt beschäftigt, was sie als positiv und negativ empfinden und wofür sie bereit wären, sich zu engagieren, um ihr Wohngebiet lebenswerter zu machen.“

Gemeinsam mit einem professionellen Coach für soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit entwickelte das Team Anfang des Jahres einen Fragebogen, mit Hilfe dessen man ein Stimmungsbild einholen konnte. Man habe die Fragen bewusst sehr offen gehalten, um tatsächlich mit jenen Themen konfrontiert zu werden, die die Bewohner beschäftigen und nicht mit jenen, die wir ihnen vorgeben, erläutert Christina Heimlich.

Viele können sich ein Engagement vorstellen

Nachdem ein ehrenamtliches Team von etwa zehn Personen gefunden worden war, wurden zunächst diejenigen Menschen in diesem Quartier interviewt, die ein berufliches Interesse am Stadtteil haben. 35 Gemeindeleiter, Geschäftsinhaber, Schuldirektoren, Politiker wurden befragt. „Erfreulicherweise konnten sich auch viele ein Engagement für das Viertel vorstellen“, freut sich die Projektleiterin.

Danach wurden Bewohner interviewt. Ingeborg Ballaire, Bernhard Elz, Dietlind Terpe und Karin Beykirch sowie Pastor Martin Wilms informierten im Vorfeld mit eingeworfenen Flyern, danach gingen Zweier-Interview-Teams von Tür zu Tür. Parallel dazu bestand auch die Möglichkeit, sich selbst zu melden, um einen Termin zu vereinbaren und somit ein besonders ausführliches Gespräch führen zu können. „Diese Möglichkeit nutzte allerdings nur ein knappes Dutzend der Betroffenen“, berichtet Christina Heimlich.

Von ungefähr 3300 Menschen in diesem Quartier konnten fast 300 Haushalte und somit über 400 Einzelpersonen befragt werden. CDU-Bundestagsabgeordneter Jan Metzler war begeistert von den Gesprächen in der Gaustraße und freut sich auf den weiteren Austausch. Mit seinem SPD-Kollegen Marcus Held sind Besuche im Oktober geplant. „Die Ergebnisse der Interview-Runden, also von Professionellen wie Bewohnern, waren ähnlich. Neben der mangelnden Sauberkeit von Straßen und Anlagen und der schwierigen innerstädtischen Parkplatz-Situation wurde vor allen Dingen die große Anonymität bemängelt“, beschreibt Christina Heimlich die Ergebnisse. Glücklicherweise seien aber auch viele bereit, gegen diese Missstände anzugehen. Sie könnten sich vorstellen, bei einem Nachbarschaftsfest oder in einem Bürgertreff mitzumachen.

Der dritte Schritt soll dann eine Bewohnerversammlung Ende Oktober sein, um gemeinsam nächste Schritte zu planen. „An diesem Abend werden die Ergebnisse der Interviews vorgestellt und wir werden auch versuchen, zu den am häufigsten genannten Themen erste Arbeitsgruppen zu bilden, die sich aus Professionellen und Bewohnern zusammensetzen“, kündigt die Projektleiterin an.

Koordinatorin Nicole Heinzelbecker ist überzeugt, dass es nach diesem Bewohnertreffen vor allem darum gehen wird, die einzelnen Gruppen so zu begleiten, dass sie längerfristig selbstständig erfolgreich arbeiten und somit auch nach Ende des Projektes „Engagierte Stadt“ das alte Wormser Quartier eine neue Lebensqualität entwickeln wird.

Quelle und Bildrechte: Wormser ZeitungCON 530778889 63767 M.jpg.31395891

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Bild: China-Lea Broyles, Martin Gauer

Was ist neu?  

Mehr BAföG, mehr Wohngeld, mehr Hartz IV. Krankenhäuser können mehr Pflegepersonal einstellen.  Für Aufsichtsratsposten gilt eine Frauenquote von 30 Prozent. Diese und viele andere Neuregelungen gelten vom 1. Januar an.

Die Neuregelungen betreffen folgende Bereiche: Arbeit und Soziales, Inneres und Justiz, Gesundheit und Pflege, Steuern und Finanzen, Bildung, Energie, Verbraucherschutz.

Link: Die Neuregelungen im Einzelnen

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v. links n. rechts: Christina Heimlich, Marcus Held, Klaus Hagemann, Dr. Ulrich Oelschläger, Walter Siegel, Oberbürgermeister Michael Kisselunten Kinder der Trommelgruppe „Ngoma“

Ehrenamtsbörse in der Andreasstrasse in worms

Erfolg in der ersten Runde: In den kommenden Monaten werden sich in Worms Vereine, Initiativen, engagierte Bürger und die Kommune auf die Teilnahme an dem Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ vorbereiten und dafür an einer gemeinsamen Strategie für eine aktive Bürgergesellschaft arbeiten.

Neue Plattform der Stadt Worms, der Ehrenamtsbörse und des Diakonischen Werks vermittelt Hilfsangebote und Gesuche

Von Steffen Nagel

WORMS - Von einer kleinen Wohnung für eine Mutter mit Zwillingen über funktionstüchtige Waschmaschinen, Renovierungshilfe bis hin zu Nähmaschinen – wer im Internet auf die Seite von "Wormser helfen" klickt, findet eine Vielzahl von Dingen, die derzeit in der Nibelungenstadt gesucht und gebraucht werden.Die Plattform www.Wormser-helfen.de ist seit Juni online.

Timo Horst besucht Ehrenamtsbörse in der Andreasstraße

Beitragsbild

Über 40 Prozent der Rheinland-Pfälzer engagieren sich ehrenamtlich, Grund genug für den SPD-Fraktionsvorsitzenden Timo Horst die Ehrenamtsbörse in der Andreasstraße zu besuchen und sich über die Arbeit der Einrichtung zu informieren. Dabei wird das Büro momentan auch als Ausstellungsfläche genutzt. Seit der Wormser Kulturnacht hängen dort Bilder aus der Reihe „Weltoffenes Worms“.

Vierzehntägiger Arbeitseinsatz zur Verschönerung von Garten und dem städtischen Kindergarten "Kindertreff 93"

Mehrgenerationenhaus in Neuhausen: Internationales Workcamp feiert Abschluss auf Kindergartenfest

7. August 2015, 12:38 Uhr

Das Wormser Sozial- und Bürgernetzwerk mit Christina Heimlich an der Spitze ist seit 2008 Träger des Mehrgenerationenhauses in Neuhausen. Auf dem "Campus" hinter dem Haus in der Heinrich-von Gagern-Straße 45 fand am Mittwoch eine ganz besondere Veranstaltung statt: Das Internationale Workcamp feierte – eingebettet in das jährliche stattfindende Kinderfest – den Abschluss seines vierzehntägigen Arbeitseinsatzes

Heute starten die diesjährigen Befragungen der Nutzerinnen und Nutzer sowie Freiwillig Engagierten in den Mehrgenerationenhäusern. Bis zum 04. September

2015 haben Ihre Nutzerinnen und Nutzer sowie Freiwillig Engagierten die Möglichkeit, an den Befragungen teilzunehmen.

Folgende Links führen zu den unterschiedlichen Befragungen:

Befragung der Nutzerinnen und Nutzer

Befragung der Freiwillig Engagierten:

RWE Stiftung für Worms vergibt im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Heylshof am Sonntag Fördermittel über 39.500 Euro

Spenden mit einfachem »Klick« - Auf der Seite »Wormser helfen« können Bürger sozial Bedürftigen und Flüchtlingen ihre Unterstützung anbieten

Seit Freitagmorgen ist die Internetseite „Wormser helfen“ online und steht den Bürgern zur Verfügung. Von links: Anne Fennel, Christina Heimlich und Claudia Weber-Lenck. Foto: Gernot Kirch

Seit Freitagmorgen ist die Internetseite „Wormser helfen“ online und stehtden Bürgern zur Verfügung.

Von links: Anne Fennel, Christina Heimlich und Claudia Weber-Lenck. Foto: Gernot Kirch

Ergebnis der Seniorenbeiratswahl vom 19. April 2015

Am Sonntag, 19. April 2015 wurde das überparteiliche und neutrale Gremium neu gewählt. Rund 20.000 wahlberechtige Seniorinnen und Senioren konnten an diesem Tag von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen, nur 1,92 % nutzten diese Gelegenheit (zum Vergleich: 2009 lag die Wahlbeteiligung bei 3,50 %).

Von den 6 Kandidaten der Initiative "Ich bin dabei" sind 4 gewählt worden:

  • Christina Heimlich
  • Klaus Steinborn
  • Margit Gräff-Bens
  • Bruno Bähr

Der Ehrenamtsbeauftrage des Landes Rheinland-Pfalz gratuliert sehr herzlich!