WSB Homepage wird überarbeitet

Werte Leser,


wir werden in den nächsten Wochen unsere Homepage neugestalten. Hauptgrund für diese Überarbeitung ist, dass die bisherige Nutzeroberfläche nicht für Smartphones und Tablets optimiert war. Hinzu kommen noch ein paar weitere, kleinere Veränderungen, die Ihnen als Leser zugutekommen.

Wir bitten um ihr Verständnis, falls es zu technischen Störungen kommen sollte.

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Fakten zur Regierungspolitik, Berlin, 21. Dezember 2015

Was ist neu?

Mehr BAföG, mehr Wohngeld, mehr Hartz IV. Krankenhäuser können mehr Pflegepersonal einstellen.
Für Aufsichtsratsposten gilt eine Frauenquote von 30 Prozent. Diese und viele andere
Neuregelungen gelten vom 1. Januar an.

Die Neuregelungen betreffen folgende Bereiche: Arbeit und Soziales Inneres und Justiz
Gesundheit und Pflege Steuern und Finanzen Bildung Energie Verbraucherschutz

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Link:
Die Neuregelungen im Einzelnen

 

 

Engagierte Stadt "Neuigkeiten"

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros hat im Künstlerhaus Schloss Balmoral in Bad Ems zwei Tage über die Entwicklung von Nachbarschaften diskutiert und eine Vielzahl von Anregungen gesammelt.

Christina Heimlich, Vorsitzende des Seniorenbeirats und Verantwortliche für das Projekt „Engagierte Stadt in Worms“ hat mit Kolleginnen und Kollegen zahlreicher Wohnungsbaugesellschaften, Seniorenbüros und Seniorenbeiräten aus Rheinland-Pfalz Erfahrungen und Ideen für die Prozesse der Engagierten Stadt und die Arbeit des Seniorenbeirats sammeln können. Nachbarschaftsentwicklung ist ein wichtiges Thema für Städte mit einen anonymen Gefüge aber auch für ländliche Gemeinden, gleichwohl man glauben würde, dass sie hier selbstverständlich sei. Mit dem Seniorenbeauftragten der VG Eich Werner Krebs, der auch gerne die Sitzungen des Wormser Seniorenbeirats besucht, wurde ein enger Austausch vereinbart. Karin Nell von der Evangelischen Erwachsenenbildung in Düsseldorf vermittelte ein entspanntes Vorgehen im Quartier einer Stadt oder Dorf. Mini-Ideen hätten bereits große Wirkung , konnte sie glaubhaft vermitteln und Begeisterung erzeugen, es auszuprobieren. Die Stadt Worms und die Verbandsgemeinde Eich können gespannt sein, was im Neuen Jahr auf den Weg gebracht werden wird. „Blaue Woche“, persönliche Gespräche im Quartier, Klappcafé! Macht das neugierig?

 


Worms ist „Engagierte Stadt“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erfolg in der ersten Runde: In den kommenden Monaten werden sich in Worms Vereine, Initiativen, engagierte Bürger und die Kommune auf die Teilnahme an dem Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ vorbereiten und dafür an einer gemeinsamen Strategie für eine aktive Bürgergesellschaft arbeiten.

Für Worms hat sich der Verein Wormser Sozial- und Bürgernetzwerk, der Träger der Ehrenamtsbörse in der Andreasstr. 7 ist, um eine Aufnahme in das Programm beworben – und unter 271 weiteren gemeinnützigen Organisationen aus ganz Deutschland in der ersten Runde voll überzeugt. 55 Bewerber hat die Jury von „Engagierte Stadt“ ausgewählt. „Ich bin begeistert vom Ideenreichtum, der Themenvielfalt und der Qualität der eingereichten Konzepte“, erklärt Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. „Die hohe Beteiligung zeigt, wie stark zivilgesellschaftliches Engagement in den deutschen Städten und Gemeinden verankert ist.“

„Engagierte Stadt“ wird gemeinsam vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Körber-Stiftung, der Bertelsmann Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, dem Generali Zukunftsfonds, der Herbert Quandt-Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt getragen. „Wir setzen konsequent auf gemeinsames Wirken unterschiedlicher Akteure vor Ort bei der Lösung lokaler Herausforderungen und damit auf die Entwicklung kommunaler Engagementstrategien“, unterstreicht Karin Haist von der Körber-Stiftung als Sprecherin des Gemeinschaftsprogramms.

Die Wormser Ehrenamtsbörse koordiniert das gemeinsame Wirken. Bis zu 50.000 Euro stehen dafür im Erfolgsfalle als Fördermittel bis Ende 2017 zur Verfügung – dazu fachliche Beratung und Netzwerktreffen im Kreis der Engagierten Städte aus ganz Deutschland. Aus Rheinland-Pfalz kommen drei erfolgreiche Bewerber, Bitburg, LK Dhaun und Worms.

„In Worms spielt das bürgerschaftliche Engagement eine große Rolle. Wir wollen es auf die nächste Stufe heben und eine Engagementlandschaft mit allen Beteiligten schaffen“, sagt Christina Heimlich, Vorsitzende des Wormser Sozial- und Bürgernetzwerks. „Wir haben die Kernstadt Worms in den Mittelpunkt unserer Bewerbung gestellt. Oberbürgermeister Michael Kissel unterstützt diese Vision. Engagement der Bewohner mit Migrationshintergrund und der Alt-Wormser wird angeregt, Netzwerke zu bilden, sich zu helfen, aber auch Spaß und Lebensfreude miteinander zu teilen.

Bis Ende Juli haben wir nun Zeit, unser Konzept genauer auszuarbeiten. Dafür erhalten wir bis zu 2.000 Euro und die fachliche Unterstützung der Programmpartner. Danach legt sich die Jury endgültig fest, wer dann in die eigentliche Förderphase gehen wird, um das Vorhaben zu verwirklichen.“

Gütesiegelverleihung 2015

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v. links n. rechts: Christina Heimlich, Marcus Held, Klaus Hagemann, Dr. Ulrich Oelschläger,
Walter Siegel, Oberbürgermeister Michael Kisselunten Kinder der Trommelgruppe „Ngoma

 

Gütesiegelverleihung 2015

Am vergangenen stillen Sonntag füllte sich die Magnuskirche, älteste evangelische Kirche in Worms, zur Gütesiegelverleihung „Attraktives Leben in Worms“. Zum 16. Mal trafen sich interessante und verdiente Vereine, Initiativen und Menschen, die sich in den Bereichen Soziales, Wirtschaft und Kultur für das sozialräumliche Gefüge der Stadt Worms in unterschiedlicher Weise verdient gemacht haben. OB Michael Kissel würdigte diese Form der Anerkennungskultur, die der Verein Wormser Sozial- und Bürgernetzwerk kreiert hat, als etwas besonders wertvolles, weil es eine Würdigung von Bürgern für Bürger ist. Die bestehende Affinität zum Wormser Süden bezeugte die Trommelgruppe „Ngoma“. Die Kinder mit Migrationshintergrund begeisterten das zahlreiche Publikum. Pfarrer Dr. Achim Müller begrüßte gerne als Hausherr und Vertreter des Evangelischen Dekanats Worms-Wonnegau mit einem kleinen geschichtlichen Exkurs.

Michael Kissel freut sich über das Unternehmen Kaibel & Sieber, das älteste und traditionsreichste Wormser Unternehmen, das weltweit anerkannter Spezialist für individuellen Maschinen- und Anlagenbau ist. Hier würde seither ausgebildet, qualifizierte Arbeitsplätze erhalten sowie neue geschaffen. Auch in Krisenzeiten hätten immer Innovationen für den internationalen Erfolg gesorgt. Walter Siegel, Geschäftsführer der 3. Generation, ist überrascht über so viel öffentliches Interesse in der Heimatstadt und bedankt sich bewegt.

Marcus Held, heutiger Bundestagsabgeordneter und Nachfolger von Klaus Hagemann, bezeugt in seiner Laudatio aus eigener Erfahrung, dass der rheinhessische Politiker mit Herkunft aus Sachsen-Anhalt, Bürgermeister a.D. von Osthofen in seinen 20 Dienstjahren im Bundestag für die Menschen in allen Lebenslagen ein offenes Ohr hatte und oft Rat oder Hilfe wusste. Als begeisterter Lehrer hatte er junge Menschen in die Welt der Politik eingeführt, Praktika ermöglicht und Initiativen für ihre Zukunft ergriffen, von denen auch er selbst profitiert hatte und heute sein Erbe antreten durfte.

Christina Heimlich, seit fast 25 Jahren Vorsitzende des WSB e.V, zeichnete das Bild 232 jähriger spannungsreicher Geschichte und Kultur lebendigen Bürgertums in Worms. Die Kasino- und Musikgesellschaft prägte die Kulturgeschichte der Stadt und ist heute moderne Hüterin geistesgeschichtlicher Kultur, Literatur und Musik in Worms –zu wenig beachtet – aber facettenreich. Präsident Dr. Ulrich Oelschläger in der Nachfolge von Apotheker Udomar Lippert wird mit zahlreichen Mitstreiter*innen an dem Ziel arbeiten, die Kasinogesellschaft als kreativen und innovativen Kulturförderer sichtbarer werden zu lassen.

Neue Plattform www.wormser-helfen.de der Stadt Worms, der Ehrenamtsbörse und des Diakonischen Werks vermittelt Hilfsangebote und Gesuche

 

Von Steffen Nagel

WORMS - Von einer kleinen Wohnung für eine Mutter mit Zwillingen über funktionstüchtige Waschmaschinen, Renovierungshilfe bis hin zu Nähmaschinen – wer im Internet auf die Seite von "Wormser helfen" klickt, findet eine Vielzahl von Dingen, die derzeit in der Nibelungenstadt gesucht und gebraucht werden.

Die Plattform www.Wormser-helfen.de ist seit Juni online. Screenshot: vrm/ap

Die Plattform www.Wormser-helfen.de ist seit Juni online. Screenshot: vrm/ap

 

Seit Juni ist das Online-Angebot, das die Stadt zusammen mit dem Diakonischen Werk und der Ehrenamtsbörse geschaffen hat, im Netz freigeschaltet. Ziel ist es, die große Hilfsbereitschaft in der Stadt in geregelte Bahnen zu lenken und damit die Arbeit von Hilfsorganisationen zu erleichtern (siehe Infokasten). Noch nicht jeder hat dieses Prinzip allerdings verinnerlicht, wie ein Blick auf die nackten Zahlen zeigt, die die verantwortliche Administratorin, Webdesignerin Claudia Weber-Lenck, vorlegen kann: Gerade einmal 556-mal ist die Seite seit Juni bislang angeklickt worden. 90-mal wurde ein Formular mit Sachspendenangeboten abgeschickt, 29-mal wurden Zeitspenden angeboten, zweimal eine Geldspende und dreimal Wohnraum.

  • Das Konzept
      • Sinn der Internetseite ist die Kanalisierung von Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge und andere bedürftige Menschen.

      • Viele Hilfsorganisationen klagen darüber, dass Menschen ihnen Gegenstände bringen, die sie spenden möchten, die aber entweder nicht benötigt werden oder für die kein Platz vorhanden ist, um sie zu lagern.

      • Auf www.wormser-helfen.de stellen die Organisationen gezielt Gesuche ins Netz, sodass hilfsbereite Menschen sehen können, was konkret gebraucht wird. Über die Plattform können diese Menschen dann Kontakt zur jeweiligen Organisation aufnehmen und ihr Angebot unterbreiten.

    • Fragen zur Seite beantwortet die Ehrenamtsbörse unter 06241/5028322.

Dennoch herrscht bei den Verantwortlichen Zufriedenheit. So berichtet der Geschäftsführer des Arbeiter-Samariterbundes (ASB), Ralf Hoffmann, im Gespräch mit der WZ, dass allein im August 38 vom ASB auf der Seite veröffentlichte Gesuche bedient werden konnten. „Ging die Hilfsbereitschaft bisher meist von Menschen aus der Politik oder kirchlichen Organisationen aus, habe ich nun den Eindruck, dass sie endlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist“, sagt Hoffmann. Pro Tag erhalte der ASB etwa 15 Anrufe von Menschen, die mit Geld, Zeit- oder Sachspenden helfen wollen. Sicherlich hätten dazu auch die schrecklichen Fernsehbilder der jüngsten Zeit beigetragen.

Leute noch überfordert mit dem Prinzip

Auch Christina Heimlich, Vorsitzende der Ehrenamtsbörse, ist zufrieden mit der Resonanz, die die neue Internetseite bislang erhalten hat, wenngleich sie auch noch Verbesserungspotenzial sieht. Denn: Auch bei der Ehrenamtsbörse gehen laut Heimlich täglich bis zu fünf Anrufe mit Hilfsangeboten ein; Anrufe, die eigentlich gar nicht notwendig wären, wenn die Menschen direkt auf der Website nachschauen würden, was konkret an Hilfe benötigt wird. „Vielleicht sind manche Leute noch ein bisschen überfordert mit dem Prinzip“, vermutet Christina Heimlich.

Sie hofft, dass künftig noch der eine oder andere Wormser mehr den Blick auf die Internetseite wagt, um zu sehen, was Flüchtlinge und andere Menschen in der Nibelungenstadt denn wirklich an Hilfe benötigen, von Wohnungen über Fahrräder bis hin zu Nähmaschinen.

 

Quelle: Wormser Zeitung

 

Stark engagiert in der Flüchtlingsarbeit

Stark engagiert in der Flüchtlingsarbeit

Timo Horst besucht Ehrenamtsbörse in der Andreasstraße

Beitragsbild

Über 40 Prozent der Rheinland-Pfälzer engagieren sich ehrenamtlich, Grund genug für den SPD-Fraktionsvorsitzenden Timo Horst die Ehrenamtsbörse in der Andreasstraße zu besuchen und sich über die Arbeit der Einrichtung zu informieren. Dabei wird das Büro momentan auch als Ausstellungsfläche genutzt. Seit der Wormser Kulturnacht hängen dort Bilder aus der Reihe „Weltoffenes Worms“. Das passt auch sehr gut zu unserer Arbeit berichtete die Vorsitzende des Vereins Wormser Sozial- und Bürgernetzwerk e.V. Christina Heimlich, der Träger der Ehrenamtsbörse ist. „Gerade in der Flüchtlingsarbeit engagieren wir uns mit unseren ehrenamtlichen Helfern stark.“, so Heimlich. So werden Stadtführungen für Flüchtlinge geboten, Mentoren beraten bei Alltagsproblemen mit Verwaltungen oder gar bei der Einrichtung eines Kontos und es findet Deutschunterricht zur besseren Integration statt. „Unser Konzept„WE guide you“ bietet Stadtführungen an, erklärt Heimlich, damit die Flüchtlinge das Leben in der Stadt, wichtige Orte und die Verkehrsregeln kennenlernen.“

Auch die Datenbank „www.wormser-helfen.de, die auf Antrag der SPD Stadtratsfraktion entstanden ist, habe nach wie vor hohe Zugriffszahlen, freut sich Heimlich. Knapp drei Monate nach dem Betrieb der Plattform gab es schon die ein oder andere Überlastung bei den Email-Accounts und mindestens 2-3 telefonische Anrufe wegen Rückfragen täglich. „Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist offenbar ungebrochen und weiter auf sehr hohem Niveau.“, so Horst. Unter“ Wormser helfen“ hat man die Möglichkeit, Hilfeangebote und Spenden direkt und unkompliziert Hilfesuchenden zukommen zu lassen. Die betreuenden Organisationen geben ein, was gebraucht wird und man entscheidet, mit wem man Kontakt aufnehmen möchte. Auf diese Weise kommt die Hilfe direkt dort an, wo sie auch wirklich gebraucht wird, ist Horst von dem Angebot überzeugt. Es ist schön zu wissen, dass Beschlüsse im Stadtrat auch zügig umgesetzt werden, lobt Horst auch die Arbeit von Waldemar Herder als Sozialdezernent.

Aber auch bei Rat im Alltag (RIA) verzeichne der Verein große Erfolge. Im Monat würden ca. 60 ehrenamtliche Beratungen bei verschiedenen Problemlagen durchgeführt. Die Menschen kommen mit ihren Problemen zu uns und wir helfen unkompliziert, so die Vorsitzende der WSB. So kommen viele wegen Problem mit Schulden, Altersarmut, der Wohnungsbau oder sozialrechtlichen Problemen. Auch bietet die Ehrenamtsbörse kostenfreien Nachhilfeunterricht für finanzschwache Kinder an. „Dieses breite Angebot ist wichtig für unsere Stadt und verdient unsere Unterstützung, so Horst abschließend.

Kinder Sommerfest im Mehrgenerationenhaus

Vierzehntägiger Arbeitseinsatz zur Verschönerung von Garten und dem städtischen Kindergarten "Kindertreff 93"

Mehrgenerationenhaus in Neuhausen: Internationales Workcamp feiert Abschluss auf Kindergartenfest

7. August 2015, 12:38 Uhr

Das Wormser Sozial- und Bürgernetzwerk mit Christina Heimlich an der Spitze ist seit 2008 Träger des Mehrgenerationenhauses in Neuhausen. Auf dem "Campus" hinter dem Haus in der Heinrich-von Gagern-Straße 45 fand am Mittwoch eine ganz besondere Veranstaltung statt: Das Internationale Workcamp feierte – eingebettet in das jährliche stattfindende Kinderfest – den Abschluss seines vierzehntägigen Arbeitseinsatzes.

Foto: Rudolf Uhrig

 

Die Stuttgarter IBG (Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten) hatte beim Bürgernetzwerk nachgefragt und dieses ließ sich nicht lumpen: Bei freier Kost und Logis wurden die neun jungen Erwachsenen von Giuliana und Leonhard, zwei deutschen Studenten in den Semesterferien, bestens betreut. Sie kamen aus aller Herren Länder, so aus Taiwan, Südkorea, Honkong sowie aus Spanien, der Ukraine und Russland.

Verständigt wird sich auf Englisch, wenn nicht gerade Katya aus Nischni Nowgorod in akzentfreiem Deutsch erzählt, wie gut es ihr hier in Worms gefalle. Kein Wunder, die junge Russin studiert in ihrem Heimatort Englisch und Deutsch, um später als Übersetzerin zu arbeiten. "Nischni Nowgorod", so erläutert sie, heißt wörtlich übersetzt "unteres Nowgorod", ist eine Millionenstadt etwa 400 Kilometer östlich von Moskau und hat nichts mit dem nördlicher gelegenen Nowgorod zu tun.

In den zurückliegenden Tagen wurde eifrig gewerkelt: Drei kundige Senioren aus der Initiative "Ich bin dabei" leisteten Hilfestellung und die Gruppe baute mehrere über den Garten verteilte Weiden-Hochbeete. Die Komposterde lieferte der Entsorgungsbestrieb – die RWE-Stiftung hat bei der Finanzierung ebenso geholfen, wie die AG für Mutter und Kind, eine Tochter der Kübelstiftung, die das Kinderfest als auch die Aktivitäten des Workcamps finanziell unterstützte, wie Geschäftsstellenleiter Alexander Blüm mitteilte.

Foto: Rudolf Uhrig

Eine weitere "Baustelle" des Camps war der städtische Kindergarten "Kindertreff 93". Hier zeigte die Asia-Gruppe, was in ihnen steckt: Frei Hand hatten sie in leuchtendem Rot, Grün und Violett einen Papagei auf die große weiße Tafel gleich am Eingang gezaubert mit Grüßen aus den Herkunftsländern und dem Vermerk "Worms 2015". Die Gerätschaften wurden alle neu gestrichen; im Vorgarten an der Straße laden die phantasievoll bunt angestrichenen runden Pfähle zum Besuch ein, wie sich Sozialdezernent Waldemar Herder persönlich überzeugen konnte.

Inzwischen hatte sich MdB Marcus Held (SPD) auf dem Kindergartenfest eingefunden, das von Frank Burkhardt, Leiter des Stadtteilbüros wieder bestens organisiert war. Eine mächtige Hüpfburg, Kinderschminken, eine Popkorn-Station, Geschicklichkeitsspiele – überall probierten sich die Kinder begeistert aus. Christina Heimlich war es sichtlich zufrieden und dankte der Wohnungsbau ausdrücklich, die den problemlosen Gartenzugang durch das Haus ermöglichte.

Wilma Ströning spendet dem Mehrgenerationenhaus 400 Euro

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Wilma Ströning, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Frauenverbände, gefällt das Engagement für Alt und Jung, die generationsübergreifende Arbeit im Mehrgenerationenhaus in Worms-Neuhausen so gut, dass Sie spontan beschlossen hat, anlässlich ihres runden Geburtstages um Spenden statt Geschenke für diese Arbeit zu bitten.

400 Euro konnte sie der Gastgeberin des „Café Croque o´deal“, Gerlinde Scheidler und der Vorsitzenden des Wormser Sozial- und Bürgernetzwerkes Christina Heimlich, überreichen. „Wir freuen uns so sehr über das wachsende Interesse und die schöne Vernetzung sowie den freundschaftlichen Austausch“ meint die Vorsitzende in ihrem Dank an die Spenderin. „Die Nachmittagsbetreuung der Kinder, die Arbeit mit den Eltern kann damit noch ein Stück mehr erweitert werden. Das Projekt ,Kinder lassen’s wachsen’ kann davon profitieren, weil die angebauten Pflanzen in der Kochwerkstatt auch gemeinsam mit den Kindern verarbeitet werden.“ „Ich möchte gerne auch andere dazu anstiften, die Arbeit im Mehrgenerationenhaus mit Geburtstags- oder Jubiläumsspenden zu fördern“, freut sich die junge Jubilarin.

Wormser Kulturnacht in der Ehrenamtsbörse

Nutzerbefragung Mehrgenerationenhaus

Heute starten die diesjährigen Befragungen der Nutzerinnen und Nutzer sowie Freiwillig Engagierten in den Mehrgenerationenhäusern. Bis zum 04. September

2015 haben Ihre Nutzerinnen und Nutzer sowie Freiwillig Engagierten die Möglichkeit, an den Befragungen teilzunehmen.

Folgende Links führen zu den unterschiedlichen Befragungen:

Befragung der Nutzerinnen und Nutzer

Befragung der Freiwillig Engagierten:

 


 

Unmittelbare Förderung gemeinnütziger Projekte

Unmittelbare Förderung gemeinnütziger Projekte

RWE Stiftung für Worms vergibt im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Heylshof am Sonntag Fördermittel über 39.500 Euro

Die Vorstandsmitglieder der RWE Stiftung freuten sich gemeinsam mit den Vertretern der bedachten Organisationen und Vereinen bei der Scheckübergabe am Sonntagmorgen im Heylshof. Foto: Karolina Krüger

Die Vorstandsmitglieder der RWE Stiftung freuten sich gemeinsam mit den Vertretern der bedachten Organisationen und Vereinen bei der Scheckübergabe am Sonntagmorgen im Heylshof. Foto: Karolina Krüger

VON KAROLINA KRÜGER Zu einer kleinen Feierstunde anlässlich der Fördermittelübergabe hatte die RWE Stiftung für Worms am Sonntagmorgen in den Heylshof eingeladen.

Oberbürgermeister Michael Kissel stellte in seiner Funktion als Vorsitzender der Stiftung die als förderwürdig anerkannten und bedachten 11 Projekte vor. Um die Gelder beworben hatten sich sogar 15 Projekte.

Ins Leben gerufen wurde die Stiftung im Jahre 2003 auf Initiative des damaligen Wormser Oberbürgermeisters Gernot Fischer. Sie hatte es sich zum Ziel gesetzt, aus den Zinserträgen des Stiftungsvermögen ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke zu fördern. Diese können in den Bereichen der Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Alten-, Behinderten- und Jugendhilfe, Umwelt-, Landschafts- und Denkmalsschutz, öffentliches Gesundheitswesen, Wohlfahrtswesen und dem Sport liegen.

Bewerbungen bis zum 31. Dezember möglich
Bis zum 31. Dezember eines jeden Jahres ist die Bewerbung um Stiftungsgelder möglich, wobei die Projekte detailliert vorgestellt und bestimmte Voraussetzungen erfüllen werden müssen.

Die Projektkosten sollten so mindestens 5.000 Euro betragen. Dabei verfolgt die Stiftung immer nur eine Anschub- und Teilfinanzierung der vorgestellten Projekte. Bis zu 50 Prozent der Projektkosten von insgesamt 20.000 Euro werden gefördert: also maximal 10.000 Euro.

Die in den vergangenen Jahren großzügigen Fördergelder werden in den kommenden Jahren durch die Entwicklung des Geldmarktes und das Auslaufen der bisherigen Zinsbindung für das Stiftungsvermögen weniger Förderspielraum bieten, bedauerte Kissel.

Stolze 39.400 Euro wurden vergeben
Immerhin noch 39.400 Euro konnten am Sonntag an 11 Projekte vergeben werden. Bedacht wurden der Altertumsverein Worms mit 6.000 Euro, die Katholische Kindertagesstätte St. Raphael mit 5000 Euro, das Wormser Sozial- und Bürgernetzwerk mit 2.000 Euro, die Volkshochschule der Stadt Worms mit 6.000Euro, das Rudi-Stephan-Gymnasium mit 2.000 Euro, die Katholischen Kirche im Eisbachtal mit 3.000 Euro, der Wormser Liederkranz mit 3.000 Euro, die „Integration durch Bildung Worms“ mit 3.000 Euro, die Frauenselbsthilfe nach Krebs mit 1.400 Euro, die Wormser Kantorei mit 5.000 Euro und die Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt mit 3.000 Euro.

Wormser Sozial- und Bürgernetzwerk wählt neuen Vorstand

Christina Heimlich bleibt Vorsitzende

Wormser Sozial- und Bürgernetzwerk wählt neuen Vorstand

BeitragsbildWSB e.V. ist seit fast 25 Jahren in Worms eine gute Adresse rund um das Ehrenamt. Er ist seit 2008 Träger des Mehrgenerationenhauses in Neuhausen, das gleichzeitig zertifiziertes Haus der Familie des Landes Rheinland-Pfalz ist und Träger der Ehrenamtsbörse in der Andreasstraße 7

Vorsitzende Christina Heimlich legt einen positiven Bericht vor. Auch wenn es immer wieder zu finanziellen Engpässen kommt, gelingt es ihr neue Geldquellen und Projekte zu erschließen. Die Mitarbeit in der Landesinitiative „Ich bin dabei“ hat für qualifizierten Zuwachs von Ruheständlern gesorgt. RiA – Rat im Alltag und „Kinder lassen´s wachsen, haben in der Ehrenamtsbörse eine Heimat gefunden. Auch die Bereitschaft zum gesellschaftlichen Engagement wird gefördert, in dem eine Projektgruppe „Seniorenbeirat“ entstanden war und vier Mitglieder in dieses wichtige Gremium gewählt wurden.

Auch hier wurde Christina Heimlich zur Vorsitzenden gewählt. „Mir macht es Spaß das Bürgernetzwerk weiter zu knüpfen und nachhaltiges Engagement zu initiieren“. Zukunft ist die Agenda 2020 des WSB e.V., die u.a. bedeutet, dass der Verein für die Stadt Worms wegen seiner bisherigen Leistungen und Ideen zum Ehrenamt bundesweit unter 272 Bewerbern für die Konzeptionsentwicklung im Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ ausgewählt worden ist und gerade in Berlin die Coachingphase mit weiteren 54 Kommunen durchlaufen hat. Worms wird im Engagementlernprozess von der BMW-Stiftung, einem der Programmträger, betreut. Hier ist eine Förderung in Höhe von 15.000 Euro pro Jahr bis 2018 zu erwarten. Die traditionelle Gütesiegelverleihung „Attraktives Leben in Worms“ findet im November statt.

Aus Neuhausen konnte Annelie Büssow, Vorsitzendes der Arbeitsgemeinschaft der Frauenverbände und CDU-Stadtratsmitglied, die gerne das MGH unterstützt, für die Arbeit im Vorstand gewonnen werden. Isabel Mehlmann, die junge grüne Kommunalpolitikerin, ist ebenfalls von der Arbeit des MGH´s und der Ehrenamtsbörse begeistert. Sie hat auch beruflich als Fraktionsreferentin in Mainz mit dem zuständigen Ministerium zu tun. China Lea Broyles und Martin Gauer sind Ehrenamtliche, die sich in den letzten drei Jahren besonders qualifiziert haben und damit Job oder Studienplatz gefunden haben. Inklusion ist Aufgabe und Selbstverständlichkeit in allen Aufgabenfeldern des WSB e.V. Reinhard Wunderlich, ehemals Manager in Belgien, hat sich nach überstandenem Schlaganfall für die Vorstandsarbeit zur Verfügung gestellt. Eva Hükelheim, Wormser Rechtsanwältin für Familienrecht, Klaus Hagemann, MdB a.D., Elke Stauch, Stadtratsmitglied a.D., Bernd Erdmann und Ursula Jeschonneck-Laumann sowie der Schatzmeister Gerhard Heimlich arbeiten gerne auch in den nächsten Jahren weiter mit. Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt.

Spendenseite "Wormser-helfen" ab sofort Online

Spenden mit einfachem »Klick«

Auf der Seite »Wormser helfen« können Bürger sozial Bedürftigen und Flüchtlingen ihre Unterstützung anbieten

Seit Freitagmorgen ist die Internetseite „Wormser helfen“ online und steht den Bürgern zur Verfügung. Von links: Anne Fennel, Christina Heimlich und Claudia Weber-Lenck. Foto: Gernot Kirch

Seit Freitagmorgen ist die Internetseite „Wormser helfen“ online und steht
den Bürgern zur Verfügung.
Von links: Anne Fennel, Christina Heimlich und Claudia Weber-Lenck.
Foto: Gernot Kirch
 
VON GERNOT KIRCH 

In der Bevölkerung herrscht eine große Spendenbereitschaft für Flüchtlinge, die verstärkt seit zwei Jahren in Worms eintreffen. Wobei sich der Wunsch der Bürger zu helfen, gleichermaßen auf sozial schwache Bürger in der Nibelungenstadt erstreckt.

Die Gebebereitschaft der Bürger umfasst sowohl materielle Dinge, wie Kleidung oder Möbel, aber auch ideelle Unterstützung in Bezug auf Spracherlernung oder zum Beispiel die Übernahme für Patenschaften.

Die große Frage dabei ist stets, wie bringe ich den Bedarf zielgenau mit den Spendern zueinander. Denn große Lagerhallen, in denen alles gesammelt, sortiert und schließlich weitergeleitet wird, sind nicht mehr machbar. Alleine, weil das Personal dazu fehlt.

Seit Freitag ist jetzt die Internetseite „Wormser helfen“ online und wird mit Spendenangeboten wie auch mit Gesuchen gefüllt. Mit Unterstützung durch die Stadt hat die Ehrenamtsbörse sowie das Diakonische Werk diese Vermittlungsbörse kreiert und ins Netz gebracht. Die Grundidee von „Wormser helfen“ ist ganz simpel. Jeder, der etwas anzubieten hat, stellt es auf die Plattform, ebenso wie Flüchtlinge oder bedürftige Bürger, die etwas konkretes benötigen.

Anregung aus Mainz
Die Grundidee für „Wormser helfen“ stammt aus Mainz und wurde für die Nibelungenstadt angepasst und optimiert. Nach Wochen des Vorlaufs erfolgte am Freitagmorgen der offizielle Startschuss in den Räumlichkeiten der Ehrenamtsbörse in der Andreasstraße 7.

Der Wormser Sozialdezernent Waldemar Herder sprach die einleitenden Worte. Er wies darauf hin, dass es eine sehr große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung gebe, die vielen Flüchtlinge zu unterstützen. Mit der Internetseite „Wormser helfen“sei jetzt die richtige Plattform gefunden, um die Hilfsangebote zu koordinieren. Mit der Ehrenamtsbörse und der Diakonie seien die  kompetenten Partner gefunden, die sich schon lange mit der Problematik beschäftigen.

Kompetenter Filter
Der Ablauf sieht wie folgt aus: Wer etwa einen Fernsehapparat hat, den er nicht mehr benötigt, klickt im Internet die Seite „Wormser helfen“ an. Dort kann er unter die Rubrik „Angebote“ sein TV-Gerät eintragen. Gleiches gilt, wenn er etwa Kindern beim Erlernen der deutschen Sprache helfen oder eine Patenschaft für eine Familie übernehmen möchte. Das jeweilige Angebot wird dann von der Administration der Plattform registriert und an Personen weitergeleitet, die einen Fernseher benötigen oder etwa Deutsch lernen wollen. Dies können Flüchtlinge sein, genauso aber hilfsbedürftige Menschen aus Worms.

Umgekehrt funktionert das  System genauso. So wurde jüngst etwa eine pakistanische Familie mit Kind als Asylbewerber anerkannt und sucht jetzt auf dem Wohnungsmarkt in Worms eine entsprechende Bleibe. Ein potentieller Vermieter, der über eine geeignete Wohnung verfügt, kann diese jetzt über die Internetplattform offerieren.

Langsam wachsen
Waldemar Herder wies daraufhin, dass das ganze System erst langsam wachsen müsse. Er gehe aber davon aus, dass die Angebote sukzessive erweitert werden. Nach etwa vier Wochen wolle man eine Bilanz ziehen.

Wichtig sei auch, niemand müsse sein Angebote selbst einstellen, er könne auch in eine der Ortsverwaltungen oder in die Ehrenamtsbörse in der Andreasstraße gehen und dort von Mitarbeitern das Angebot oder Gesuch im Internet platzieren lassen.

Umgekehrt würden die Wünsche der Flüchtlinge von Organisationen, wie dem ASB oder der Diakonie, entgegengenommen und ins System eingepflegt.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Timo Horst sagte am Freitagmorgen, dass der Stadtrat einstimmig für die Einführung der Plattform votiert habe. „Wormser helfen“ sei eine große Hilfe für Flüchtlinge. Er sei aber froh, dass die Angebote gleichermaßen für andere, hilfsbedürftige Bürger zur Verfügung stehen, denn es dürfe keine Zwei-Klassen-Gesellschaft enstehen, in der es „nur“ Unterstützung für  Asylbewerber gebe. Vielmehr müssten allen Menschen in Worms auf die Angebote zugreifen können.

Weitere Informationen zu „Wormser helfen“ im Internet

Ergebnis Seniorenbeiratswahl 2015

Ergebnis der Seniorenbeiratswahl vom 19. April 2015

 

Neuwahlen 2015

Am Sonntag, 19. April 2015 wurde das überparteiliche und neutrale Gremium neu gewählt. Rund 20.000 wahlberechtige Seniorinnen und Senioren konnten an diesem Tag von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen, nur 1,92 % nutzten diese Gelegenheit (zum Vergleich: 2009 lag die Wahlbeteiligung bei 3,50 %).

Von den 6 Kandidaten der Initiative "Ich bin dabei" sind 4 gewählt worden:

  • Christina Heimlich
  • Klaus Steinborn
  • Margit Gräff-Bens
  • Bruno Bähr

Der Ehrenamtsbeauftrage des Landes Rheinland-Pfalz gratuliert sehr herzlich!

 

 


 

 

 

 

 

AWF-Spendenübergabe

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AWF-Spendenübergabe an den Kindertisch im Mehrgenerationenhaus in Neuhausen

 

„Vielen Dank, da werden die Kinderaugen aber strahlen!“ so kommentiere Gerlinde Scheidler die Mitteilung der 1. Vors. der Arbeitsgemeinschaft Wormser Frauenverbände e.V., Annelie Büssow als diese Ihr die Entscheidung der Verbände mitteilte, 500,- € aus dem Erlös des Büchermarktes beim Herbstmarkt 2014, dem Kindertisch zukommen zu lassen.

Bei dem Kindertisch können 3 mal die Woche Jungen und Mädchen verschiedener Nationalitäten kostenlos eine warme Mahlzeit zu sich nehmen.

Neben Hausaufgabebetreuung werden auch Spiele- Nachmittag angeboten, in die auch Alleinstehende und ältere Menschen mit einbezogen werden.

Frau Scheidler und viele ehrenamtliche Helferinnen sorgen für ein Wohlfühlen, für das wir Ihnen mit unserer Spende danken.

Natürlich freute sich auch Christina Heimlich, die mit der Leitung der Wormser Ehrenamtsbörse und dem Mehrgenerationenhaus betraut ist. Sie bestätigt nochmals den Bedarf, der wie in anderen Wormser Quartieren, ebenso in Neuhausen vorhanden ist.

„Wir bieten den Kindern 3 x die Woche ein gesundes, frisch gekochtes Mittagessen, zu dessen Sicherstellung für die nächsten Wochen, wir die Spende der AWF mit Dank, gerne annehmen!“

Die Damen des AWF-Vorstandes konnten sich bei der Spendenübergabe von gelebtem Ehrenamt überzeugen.

Eine kleine Hilfe für große Taten.

Neue Elternlotsinnen erhalten Zertifikat

 

Elternlotsen 2

 

Die Ausbildung zum Elternlotsen/in hat 2012 mit einem Konzept von Otfried Niederauer, der als Soziologe sein Berufsleben in den Dienst der Integration gestellt hat, begonnen. Nun sind in der Ehrenamtsbörse 19 Elternlotsinnen mit türkischer Herkunft ausgebildet worden und arbeiten an den Wormser Grundschulen mit großem Erfolg. Bürgerinnen mit Migrationshintergrund helfen neu zugewanderten Landsleuten mit ihren Kindern, den Weg durch das deutsche Schulsystem zu verstehen und erfolgreich zu absolvieren. Denn Bildung ist die wichtigste Voraussetzung, um sich in Deutschland integrieren zu können und sich wohl zu fühlen. Am 27.1.2015 hat nun Oberbürgermeister Michael Kissel fünf weiteren Elternlotsinnen das Zertifikat für diese Ausbildung überreichen können. Die Ehrenamtsbörse hat diese Aufgabe übernommen, weil sie die Aufgabe hat, ehrenamtlich Interessierte für ihre Aufgaben vorzubereiten und auszubilden.

„Damit hat die Wormser Ehrenamtsbörse auch ein Alleinstellungsmerkmal in Rheinland-Pfalz“, freut sich Christina Heimlich, die Vorsitzende des Vereins Wormser Sozial- und Bürgernetzwerk, der Träger der Ehrenamtsbörse ist.

Oberbürgermeister Michael Kissel lobte das Engagement der Ehrenamtlichen, die sich als Migranten dafür einsetzen, dass Integration in Worms gelingt. Er dankte auch dem Land Rheinland-Pfalz besonders, weil die Mittel für dieses Modellprojekt vom Integrationsministerium zur Verfügung gestellt werden konnten. Auch die Bürgerstiftung Rheinhessen hat diese Arbeit unterstützt.

Die Ehrenamtslotsinnen können sich weiterhin in der Ehrenamtsbörse zum Erfahrungsaustausch treffen. So Mittel zur Verfügung stehen, kann auch eine fachliche Beratung stattfinden.