Engagierte Stadt

Worms ist jetzt „engagierte Stadt“

 

ERFOLG-Verein unter 271 Organisationen ausgewählt und in Netzwerkprogramm aufgenommen

Erfolg in der ersten Runde: In den kommenden Monaten werden sich in Worms Vereine, Initiativen, engagierte Bürger und die Kommune auf die Teilnahme an dem Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ vorbereiten und dafür an einer gemeinsamen Strategie für eine aktive Bürgergesellschaft arbeiten.

Der Verein „Wormser Sozial- und Bürgernetzwerk“, der Träger der Ehrenamtsbörse in der Andreasstraße 7 ist, hat sich um eine Aufnahme in das Programm beworben – und unter 271 weiteren gemeinnützigen Organisationen aus ganz Deutschland in der ersten Runde überzeugt. 55 Bewerber hat die Jury für die erste Runde ausgewählt. „Ich bin begeistert vom Ideenreichtum, der Themenvielfalt und der Qualität der eingereichten Konzepte“, erklärte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.

„Engagierte Stadt“ wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie mehreren Stiftungen getragen. Die Wormser Ehrenamtsbörse koordiniert das gemeinsame Wirken. Bis zu 50 000 Euro stehen dafür im Erfolgsfalle als Fördermittel bis Ende 2017 zur Verfügung – dazu fachliche Beratung und Netzwerktreffen im Kreis der engagierten Städte aus ganz Deutschland. Aus Rheinland-Pfalz kommen drei erfolgreiche Bewerber, nämlich Bitburg, der Landkreis Daun und Worms.

„In Worms spielt das bürgerschaftliche Engagement eine große Rolle. Wir wollen es auf die nächste Stufe heben und eine Engagementlandschaft mit allen Beteiligten schaffen“, sagt Christina Heimlich, Vorsitzende des Wormser Sozial- und Bürgernetzwerks, und ergänzt: „Wir haben die Kernstadt in den Mittelpunkt unserer Bewerbung gestellt. OB Michael Kissel unterstützt diese Vision. Bewohner mit Migrationshintergrund und Alt-Wormser werden angeregt, Netzwerke zu bilden, sich zu helfen, aber auch Spaß und Lebensfreude miteinander zu teilen.

Bis Ende Juli habe man nun Zeit, das Konzept auszuarbeiten. „Dafür erhalten wir bis zu 2 000 Euro und die fachliche Unterstützung der Programmpartner“, weiß Christina Heimlich. Danach legt sich die Jury endgültig fest, wer in die eigentliche Förderphase gehen wird, um das Vorhaben zu verwirklichen.

Liste der 55 aus 272 auserwählten:

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