Es ist wieder soweit!

Unter dem Motto:“ Multikulturell, Traditionell Buntes Nachbarschaftsnetzwerk“ lädt das Team der "Engagierten Stadt Worms“ zum Picknick im Park ein!

Kommen Sie am Sonntag, 23.09. ab 14 Uhr in den Albert-Schulte-Park, bringen Sie Familie, Freunde, Nachbarn und alle mit, die gerne am Picknick im Park dabei sein möchten!

Wir freuen uns…

 

 

 

 

WORMS/MAINZ - (clw). Christina Heimlich und Helga Herbert haben beide die Staatsmedaille des Landes für besondere soziale Verdienste erhalten. Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler überreichte die Medaille den Wormserinnen am Donnerstag in Mainz, über die Verleihung hatte Ministerpräsidentin Malu Dreyer entschieden.

 

„Jetzt bin ich platt“

„Mich? Jetzt bin ich platt! Auf so eine Idee wäre ich nicht gekommen!“ Dies hatte Christina Heimlich spontan gesagt, als sie davon erfahren hatte, dass sie die Staatsmedaille erhalten soll. Für Bätzing-Lichtenthäler ist das ehrenamtliche Engagement der 66-Jährigen durch seine Vielfalt geprägt. Heimlich, früher Leiterin des Diakonischen Werks Mainz-Bingen, saß viele Jahre für die SPD im Stadtrat (1979 bis 1989 und von 1994 bis 2014) sowie in zahlreichen Ausschüssen und sonstigen Gremien der Stadt, derzeit ist sie Vorsitzende des Seniorenbeirats. Es gibt kein eigentlich kein Wormser, der sie nicht kennt oder zumindest irgendwo gesehe

n hat, so rührig ist sie immer noch. Heimlich ist unter anderem die Gründerin des Wormser Sozial- und Bürgernetzwerkes sowie Initiatorin und Trägerin des Mehrgenerationenhauses in Neuhausen und der Ehrenamtsbörse. „Die Bedeutung und Arbeit des Wormser Sozial- und Bürgernetzwerkes lässt sich unter anderem daran erkennen, dass das Netzwerk 2010 vom damaligen Innenminister Karl Peter Bruch als erster Preisträger des Wettbewerbs ,Herausragende Ehrenamtsprojekte der Kommunen 2010’ ausgezeichnet wurde“, betonte Bätzing-Lichtenthäler. Die Ministerin erinnerte daran, dass Heimlich im Rahmen der Ehrenamtsbörse und in Kooperation mit der Stadt die Internetplattform „Wormser helfen“ initiierte und damit einen Beitrag zur bedarfsgerechten Koordination von Sachspenden zugunsten der Flüchtlingshilfe geleistet habe.

 

Quelle und Bildrechte: Wormser Zeitung vom 11.08.2018

 

 

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Das Team der Initiative „Engagierte Stadt“ um Sprecherin Christina Heimlich und der Deutsch-Türkischen Community mit den Mitgliedern Serdar Uzatmaz, Norbert Haas, Nurlan Mamadov und Ali Kesler trafen sich in der Ehrenamtsbörse zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch.

Die größte Gruppe im Quartier der „Engagierten Stadt“, ein Sozial- und Bürgernetzwerk in der Innenstadt, sind mit 1243 Bewohnern die 20 bis 39-Jährigen, von denen wiederum 46 Prozent Migrationshintergrund haben und 722 Kinder und Jugendliche. Das genau ist die Zielgruppe der „Community“, sie will einheimische und türkischstämmige junge Menschen der dritten und vierten Generation ehemaliger Einwanderfamilien für einen vertrauensvollen Umgang miteinander gewinnen. Es wurde in der Vergangenheit auf beiden Seiten versäumt, sich mit der jeweiligen Kultur der anderen vertraut zu machen, stellte man bei den Gesprächen fest. Die Kinder ehemaliger Einwanderer wissen immer noch nicht, warum Ostern oder Weihnachten gefeiert wird, ebenso ist für die einheimischen Deutschen der Ramadan ein Buch mit sieben Siegeln.

„Wir wollen das ändern“, versicherte Community-Vorsitzender Serdar Uzatmaz. Er ist sich dehalb auch nicht zu schade gewesen, im Seniorenheim als Weihnachtsmann aufzutreten. St. Nikolaus kommt schließlich aus dem Orient, was mancher Einheimischer auch nicht weiß. „Wir sind nicht Türken mit deutschem Pass, sondern Deutsche mit türkischen Wurzeln, so wie es durch Kriege viele Deutsche mit russischen oder polnischen Wurzeln gibt. Sie alle lieben ihre Stadt Worms und freuen sich, in der traumhaften rheinhessischen Landschaft zu leben, die eine Geschichte vielfältiger Integration ist.“

„Es gibt gut aussehende rheinhessische Menschen mit schwarzen Haaren, die als Italiener oder Franzosen durchgehen würden“, erzählt Christina Heimlich eine Anekdote von einem Frankreichbesuch, wo ihr Mann, ein rheinhessisches Urgestein, glatt für einen Franzosen gehalten wurde. Uzatmaz, der auch im Stadtrat sitzt und über große Netzwerkkontakte verfügt, ist sicher, dass die persönliche Kommunikation der Weg zum Ziel ist. „Unsere Generation und unsere Kinder können das. Wir waren und sind auf deutschen Schulen gewesen, haben studiert oder eine gute Ausbildung absolviert. Unsere Töchter haben dieselben Chancen und werden gefördert. Deshalb haben wir die Initiative ergriffen und kümmern uns um die Integration selbst.“

Christina Heimlich, die Verantwortliche der Engagierten Stadt, erkennt in diesen Ideen das Netzwerkmotto für Worms „Multikulturell, traditionell, bunt“ und freut sich darüber, dass diese Kooperation nun entstehen wird. Die Deutsch-Türkische Community wird die Bewohner ihres Betreuungsumkreises, der von Hauptbahnhof bis Nibelungenschule und von Adenauerring bis Pfortenring reicht, auffordern, auch beim Picknick im Albert-Schulte-Park am 25. Juni ab 13 Uhr dabei zu sein. Salate, süße und salzige türkische Gebäcke werden mit deutschem Kuchen und Kaffee geteilt. „Über die Facebook-Seite ,Ehrenamtsbörse‘ und ,DTCW‘ können wir uns gegenseitig zu Treffen und Veranstaltungen einladen“, rät Martin Gauer, der Koordinator der Ehrenamtsbörse.

Heimlich forderte auch Senioren auf, mal ins Smartphon zu schauen, um informiert zu sein, was es hier Neues gibt. Es läuft auch gerade die Einladung zu einem Fotowettbewerb für Jugendliche im Quartier „Mein Blickwinkel“. Frage dort: Wie sieht die ganz junge Generation ihr Quartier in der Innenstadt von Worms?

Es geht voran!

nach den Interviews im letzten Jahr haben sich nun bei der Bewohnerversammlung am 24. Oktober Arbeitsgruppen gebildet.

Inzwischen fanden zwei Treffen statt, in denen unter anderen die folgenden Themen diskutiert wurden:

- die schwierige Parkplatz-Situation in der Innenstadt,

- die flotten Radfahrer in der Fußgängerzone und auf den

  Bürgersteigen,

- die falsch platzierte Fußgängerampel in der Renzstraße Ecke       Goethestraße

- fehlender Fußgängerüberweg in der Siegfriedstraße Höhe

  St. Albans-Platz

- die Gefahr durch den enormen Fahrzeugverkehr sowie

- die hohe Geschwindigkeit der Fahrzeuge.

Um die Wohnqualität im Zentrum zu verbessern laden wir alle, die am Thema „Risiko im Verkehr mindern“ interessiert sind, zum nächsten Arbeitstreffen am

Montag, den 20. März 2017 um 19:00 Uhr

in den Seminarraum der Stadtmission Worms,

Wielandstraße 12, 1. OG ein.

Auch all jene, die sich generell gerne aktiv mit einbringen möchten, sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf eine gute und erfolgreiche

Zusammenarbeit.

Was ist neu?  

Mehr BAföG, mehr Wohngeld, mehr Hartz IV. Krankenhäuser können mehr Pflegepersonal einstellen.  Für Aufsichtsratsposten gilt eine Frauenquote von 30 Prozent. Diese und viele andere Neuregelungen gelten vom 1. Januar an.

Die Neuregelungen betreffen folgende Bereiche: Arbeit und Soziales, Inneres und Justiz, Gesundheit und Pflege, Steuern und Finanzen, Bildung, Energie, Verbraucherschutz.

Link: Die Neuregelungen im Einzelnen

ENGAGIERTE STADT 300 Haushalte im Quartier zwischen Bahnhofsstraße und Pfortenring befragt

WORMS - (red).300 Haushalte habe man im Quartier erfolgreich befragt, freut sich Christina Heimlich, Leiterin des Projektes „Engagierte Stadt“. „Unser Ziel war und ist es, herauszufinden, was die Menschen in der Wormser Innenstadt beschäftigt, was sie als positiv und negativ empfinden und wofür sie bereit wären, sich zu engagieren, um ihr Wohngebiet lebenswerter zu machen.“

Gemeinsam mit einem professionellen Coach für soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit entwickelte das Team Anfang des Jahres einen Fragebogen, mit Hilfe dessen man ein Stimmungsbild einholen konnte. Man habe die Fragen bewusst sehr offen gehalten, um tatsächlich mit jenen Themen konfrontiert zu werden, die die Bewohner beschäftigen und nicht mit jenen, die wir ihnen vorgeben, erläutert Christina Heimlich.

Viele können sich ein Engagement vorstellen

Nachdem ein ehrenamtliches Team von etwa zehn Personen gefunden worden war, wurden zunächst diejenigen Menschen in diesem Quartier interviewt, die ein berufliches Interesse am Stadtteil haben. 35 Gemeindeleiter, Geschäftsinhaber, Schuldirektoren, Politiker wurden befragt. „Erfreulicherweise konnten sich auch viele ein Engagement für das Viertel vorstellen“, freut sich die Projektleiterin.

Danach wurden Bewohner interviewt. Ingeborg Ballaire, Bernhard Elz, Dietlind Terpe und Karin Beykirch sowie Pastor Martin Wilms informierten im Vorfeld mit eingeworfenen Flyern, danach gingen Zweier-Interview-Teams von Tür zu Tür. Parallel dazu bestand auch die Möglichkeit, sich selbst zu melden, um einen Termin zu vereinbaren und somit ein besonders ausführliches Gespräch führen zu können. „Diese Möglichkeit nutzte allerdings nur ein knappes Dutzend der Betroffenen“, berichtet Christina Heimlich.

Von ungefähr 3300 Menschen in diesem Quartier konnten fast 300 Haushalte und somit über 400 Einzelpersonen befragt werden. CDU-Bundestagsabgeordneter Jan Metzler war begeistert von den Gesprächen in der Gaustraße und freut sich auf den weiteren Austausch. Mit seinem SPD-Kollegen Marcus Held sind Besuche im Oktober geplant. „Die Ergebnisse der Interview-Runden, also von Professionellen wie Bewohnern, waren ähnlich. Neben der mangelnden Sauberkeit von Straßen und Anlagen und der schwierigen innerstädtischen Parkplatz-Situation wurde vor allen Dingen die große Anonymität bemängelt“, beschreibt Christina Heimlich die Ergebnisse. Glücklicherweise seien aber auch viele bereit, gegen diese Missstände anzugehen. Sie könnten sich vorstellen, bei einem Nachbarschaftsfest oder in einem Bürgertreff mitzumachen.

Der dritte Schritt soll dann eine Bewohnerversammlung Ende Oktober sein, um gemeinsam nächste Schritte zu planen. „An diesem Abend werden die Ergebnisse der Interviews vorgestellt und wir werden auch versuchen, zu den am häufigsten genannten Themen erste Arbeitsgruppen zu bilden, die sich aus Professionellen und Bewohnern zusammensetzen“, kündigt die Projektleiterin an.

Koordinatorin Nicole Heinzelbecker ist überzeugt, dass es nach diesem Bewohnertreffen vor allem darum gehen wird, die einzelnen Gruppen so zu begleiten, dass sie längerfristig selbstständig erfolgreich arbeiten und somit auch nach Ende des Projektes „Engagierte Stadt“ das alte Wormser Quartier eine neue Lebensqualität entwickeln wird.

Quelle und Bildrechte: Wormser ZeitungCON 530778889 63767 M.jpg.31395891

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Bild: China-Lea Broyles, Martin Gauer

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v. links n. rechts: Christina Heimlich, Marcus Held, Klaus Hagemann, Dr. Ulrich Oelschläger, Walter Siegel, Oberbürgermeister Michael Kisselunten Kinder der Trommelgruppe „Ngoma“

Ehrenamtsbörse in der Andreasstrasse in worms

Erfolg in der ersten Runde: In den kommenden Monaten werden sich in Worms Vereine, Initiativen, engagierte Bürger und die Kommune auf die Teilnahme an dem Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ vorbereiten und dafür an einer gemeinsamen Strategie für eine aktive Bürgergesellschaft arbeiten.

Neue Plattform der Stadt Worms, der Ehrenamtsbörse und des Diakonischen Werks vermittelt Hilfsangebote und Gesuche

Von Steffen Nagel

WORMS - Von einer kleinen Wohnung für eine Mutter mit Zwillingen über funktionstüchtige Waschmaschinen, Renovierungshilfe bis hin zu Nähmaschinen – wer im Internet auf die Seite von "Wormser helfen" klickt, findet eine Vielzahl von Dingen, die derzeit in der Nibelungenstadt gesucht und gebraucht werden.Die Plattform www.Wormser-helfen.de ist seit Juni online.

Spenden mit einfachem »Klick« - Auf der Seite »Wormser helfen« können Bürger sozial Bedürftigen und Flüchtlingen ihre Unterstützung anbieten

Seit Freitagmorgen ist die Internetseite „Wormser helfen“ online und steht den Bürgern zur Verfügung. Von links: Anne Fennel, Christina Heimlich und Claudia Weber-Lenck. Foto: Gernot Kirch

Seit Freitagmorgen ist die Internetseite „Wormser helfen“ online und stehtden Bürgern zur Verfügung.

Von links: Anne Fennel, Christina Heimlich und Claudia Weber-Lenck. Foto: Gernot Kirch

Wer ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit tätig ist,Kinderkochen IMG 0352

muss künftig ein erweitertes Führungszeugnis vorweisen.

 

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